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Geleit
  1. Achtung der Gleichwertigkeit aller Menschen
    Alle Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten oder ihrer Weltanschauung – sollen weltweit als gleichwertig betrachtet und behandelt werden. Das bedeutet keine Gleichmacherei, sondern im Gegenteil, die Wahrnehmung und Achtung der Individualität jedes Einzelnen.

  2. Weltoffene Gesinnung für Kultur- und Völkerverständigung
    Die Identifikation von Menschen mit Gleichgesinnten in Gruppen führt zur Stärkung der Individualität jedes Einzelnen, wenn diese frei gewählt und gelebt werden kann. Dafür ist es insbesondere für Heranwachsende wichtig andere Kulturen und Völker kennen und wertschätzen zu lernen, um den eigenen Platz in der Welt zu finden. Nur so können Kulturen und Völker ihre Identität wahren und neue entstehen.

  3. Chancengleichheit
    Den eigenen gewählten Weg gehen zu können setzt voraus, dass jeder Mensch auch die dafür benötigte materielle und geistige Förderung erhält. Insbesondere Eltern von Heranwachsenden, die selbst nicht in der Lage sind diese Förderung zu gewährleisten sollen Unterstützung erfahren.

  4. Entwicklungsbegleitung und Wissensvermittlung
    Einander beim Entdecken der eigenen Fähigkeiten und Interessen zu begleiten ist eine wichtige Aufgabe. Um diese Veranlagungen auch entwickeln zu können, bedarf es der gezielten Vermittlung geeigneten Wissens. Ebenso spielt die Begeisterung für andere Gebiete eine elementare Rolle, die für die Selbständigkeit notwendig ist.

  5. Eigenständigkeit und gesellschaftliche Mitbestimmung
    Um sich in eine Gemeinschaft selbstbestimmt einbringen zu können, ist eine möglichst große Eigenständigkeit, sprich geistige und materielle Unabhängigkeit Voraussetzung. Das Wirken in einer Gemeinschaft ermöglicht die Spezialisierung und individuelle Entfaltung des Einzelnen und sorgt für mehr Qualität und Fülle. Damit auch jeder angemessen von seinem Beitrag profitieren kann, muss jeder Einzelne die Regeln der Gemeinschaft kennenlernen, mitbestimmen sprich seine Interessen wahren können.

  6. Gemeinnützige Verantwortung und Engagement
    Wer individuelle Unterstützung durch die Gemeinschaft bewusst erfahren hat und dankbar für diese ist, der trägt auch gerne selbst dazu bei anderen Menschen zu helfen. Dieses Verantwortungsgefühl und das entsprechende Engagement gilt es zu stärken.

  7. Hilfe für Heranwachsende und Pflegebedürftige
    Alle Menschen, die sich nicht selbst helfen können (Kinder, Jugendliche, Alte, Kranke, Behinderte), sind besonders zu schützen. Sie sollen vorrangig von ihrer Familie, mitgetragen und gefördert werden. Diese dabei zu unterstützen ist unser aller Aufgabe.

  8. Kunst und Kultur
    Unterschiedliche Lebensbedingungen und Weltanschauungen bringen Menschen dazu bestimmte Kulturen zu entwickeln und Kunst hervorzubringen. Insbesondere die Kunst setzt eine wirtschaftliche Fülle voraus, die es Menschen ermöglicht diesen primär nicht lebensnotwendigen Bereich Zeit widmen zu können. Und auch bestehende Kulturen bedürfen Schutz, wenn die Lebensumstände diese nicht mehr automatisch bedingen.

  9. Wissenschaft und Forschung
    Die Entwicklung auf materiellem und geistigem Gebiet bedarf der wachen Beobachtung der Zusammenhänge auf unserem Planeten und beständiges Erproben von Theorien. Dies ist nur mit ausreichend Zeit und materieller Ausstattung möglich. Oft ergeben sich aus Wissenschaft und Forschung auch praktische Anwendungsmöglichkeiten für die Allgemeinheit oder für Menschen mit speziellen Interessen.

  10. Ethik und Weltanschauung
    Ob Religion oder sonstige Weltanschauungen, viele bergen ethisch moralische Grundsätze und Wertvorstellungen, die dazu beitragen das Leben der Menschen untereinander zu verbessern. Insofern die Gleichwertigkeit aller Menschen dabei im Fokus steht, kann die Unterstützung dem Gemeinwohl dienen.
Ziele und ihre Verwirklichung

Wir erfüllen primär folgende Punkte des § 52, Satz 2 der deutschen Abgaben-Ordnung,

5. die Förderung von Kunst und Kultur;

z.B. mittels kostenloser Konzerte und musikalischen Unterricht durch Mitglieder der Stiftung, Transporte von Gemälden, Bereitstellung von Farbe, Noten etc.,

13. die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens;

z.B. durch kulturelle Veranstaltungen mit Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen, gemeinsames Engagement auf Basis von Terrania (www.terrania.online), Schaffung einer verbindenden Identität als Weltbürger.

20. die Förderung der Kriminalprävention;

z.B. durch Integration sozial oder wirtschaftlich benachteiligter Menschen. Schaffen von Begegnungsräumen, physisch und digital, zum Austauschen und praktischen Wirken, etwa für Menschen mit besondere Weltanschauung. Deanonymisierung durch lokale Gruppen mit ähnlichen Interessen.

22. die Förderung der Heimatpflege, Heimatkunde und der Ortsverschönerung;

z.B. durch Organisation von Vorträgen und Seminaren, Wanderungen, Radtouren und gemeinschaftlichen Aktionen, wie Landschaftssäuberung und Pflege, Bau, Instandhaltung und Reparaturen von Spielgeräten, Sitzbänken etc.

25. die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke;

z.B. durch das Schaffen von Anlaufstellen für Hilfebedürftige und die Organisation geeigneter Hilfsangebote, wie durch das Bereitstellen einer Internetpräsenz für das H.e.l.f.a. Projekt (www.helfa.org), Modeartion lokaler Gruppen, wie etwa die von Bielefeld & OWL.

Jonathan Löwenherz Stiftung
Treuhänder: Carl-Peter Freytag
Stiftungsrat: Matthias Jürgens

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